PWGHS 54

Für unseren Fuhrpark bestehen leider harte Bedingungen. Es gibt keine Halle zum Unterstellen oder für Wartungsarbeiten. Es gibt kein geschlossenes Gelände zur Verhinderungen von Vandalisms und zuletzt liegt unsere Strecke im sowieso schon feuchtem Bergischen Land auch noch durchgehend im engen Tal der Wupper wo es noch ein wenig feuchter ist.

Für unseren PWGHS bedeutete das Graffiti und morsche Wände zur Wupperseite, sowie rundherum angegriffenen Lack. Für Arbeiten an der Strecke ist dieser Wagen jedoch unser wichtigstes Stück, Hat er doch Ladefläche für Material und Werkzeug und zusätzlich noch einen Aufenthaltsraum für Pausen und Besprechungen sowie für Arbeitsunterbrechungen für vielleich doch zu lange Schauern. Also lag es nahe im Zuge unserer Fuhrpark - Sanierungs - Offensive mit diesem Wagen zu beginnen. Das war im Herbst 2002

Der PWGHS 2002, Die nötige Sanierung ist gut zu erkennen.Und das hier ist noch die "Schokoladenseite" zu sehen

Es wurde begonnen die komplett schadhaften Wandelemente auszutauschen. Die Fensterrahmen und die Türe mußten ebenfalls erneuert werden. Die vorbildwidrige "Einbruchssicherung" wurde entfernt. ( Was zur Folge hatte, daß in kurzer Zeit 2 Scheiben wegen Vandalismus getauscht werden mußten). Zugleich wurde angefangen die Innenräume zu renovieren. Es wurde neu gestrichen , der Boden mußte z.T. erneuert werden, und vom Inventar soll der Wagen in den Zustand des letzten Umbaus ( 1972 ?) versetzt werden.

Keine kleine Reparatur, Viel blieb von dieser Seite nicht übrig./ der "Sozialraum" im Bau

Dann mußte die Außenhaut fürs Streichen vorbereitet werden, die neuen Elemente und Fenster zum Tragwerk abgedichtet werden Der Austausch von Wandteilen erwies sich als das kleinere Übel, die gebliebenen Wände waren so stark angegriffen, daß es mehrere Samstage brauchte diese in ordentlichen Zustand zu versetzen. Viel Dreck und Staub ging da runter, viel Spachtel drauf.

So langsam geht es voran, doch es sind 1000 Kleinigkeiten

Ein Problem war noch der Dachanschluß. Die PVC - Haut des Daches hatte sich zusammengezogen, lösen werden wir das Problem mit aufgesetzten, eingedichteten Winkelprofilen. Um dem Schornstein herum war das Dach undicht, die ganze Konstruktion wurde erneuert. Auch war es nicht einfach die Fenster wirklich dicht zu bekommen, immer wieder ging die Suche nach weiteren Lecks weiter.

Durch gute Kontakte konnten wir die notwendigen Farben für den notwendigen Neuanstrich als Spende bekommen. Zuvor war einige Recherche notwendig, da es keine Unterlagen von dem PWGHS mehr gab. Schließlich hatten wir aber die Ral Farben zusammen und bald strahlt der Oberbau komplett in frischer Farbe.

letzte Umbaudaten / es geht dem Ende zu./mhmm, frisch

Der PWGHS im neuen Glanz. Das gröbste ist nun geschafft, in nächster Zeit folgt noch die Beschriftung sowie die Säuberung und Lackierung des Fahrgestells. Im Winter wird auch die Inneneinrichtung fertig gemacht. Im letzten Jahr haben unsere Aktiven einiges geschafft. Durch die Farbspende konnten die Kosten sehr gering gehalten werden. So blieb es bei einigen hundert Euro. Das gibt uns die Aussicht weitere Wagen aufzuarbeiten. Nicht ohne war natürlich die "Zeit Investition" Sicherlich sind hier bisher an die 800 Stunden zusammengekommen. Mein Dank geht jetzt schonmal an das Team und besonders an Clemens für seinen Einsatz und Andreas für die Farbspende.

Der PWGHS 54 ist bald fit für die nächsten Jahre. An den oben genannten Zuständen an der Strecke können wir aber leider nichts verändern. Trotzdem werden wir uns nun an den nächsten Wagen begeben.

Dahlhausen/Wupper im September 2003, jos

Nun sind alle Fenster eingebaut.
Galerie

Stand: 08.04.2014