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Sonderfahrt "Private Gleise" zwischen Mülheim/Ruhr und Köln (28. März 2009)

Am 28. März 2009 startete mal wieder die Mendener VT98 Garnitur zu einer Sonderfahrt. Dabei haben wir die erfolgreiche Kooperation mit "Volker Begas, Erlebnisfahrten & Veranstaltungsservice" fortgesetzt, nachdem wir im Jahre 2006 erstmalig so zusammengearbeitet hatten. Dabei wird die Fahrt selber durch Volker Begas organisiert und die Bergischen Bahnen / Förderverein Wupperschiene e.V. stellen das Zugbegleit- und Servicepersonal.

Nach dem Start in Hagen gab es noch Zustiegshalte in Wuppertal-Oberbarmen, Wuppertal-Barmen und Wuppertal Hbf. Erstes Ziel der Reise waren die Gleise der Mülheimer Verkehrsgesellschaft im dortigen Hafen. Hier gab es die Möglichkeit das Gelände der Werkstatt zu erkunden und ausgiebig Fotos der MVG-Loks zu machen. Eine Weiterfahrt in den Hafenbereich war dort jedoch leider nicht möglich. Nach etwa einer Stunde ging es dann wieder zurück in Richtung Duisburg Hochfeld Süd Vbf, wo ein Fahrtrichtungswechsel stattfand. Danach führte die Fahrt dann auf direktem Weg nach Rohdenhaus, an der Strecke Lintorf-Wülfrath. Da das letzte Stück nach Wülfrath leider inzwischen stillgelegt ist endete unsere Fahrt auf dem Werksgelände der Firma Rheinkalk, die auch für ein großes Aufkommen an Güterverkehr sorgt. Auch dort konnten die Fahrgäste das Gelände erkunden. Über Lintorf (Kopf machen), Düsseldorf-Rath und den Staufenplatztunnel kamen wir dann schließlich nach Langenfeld (Rheinl.), wo das Gleisnetz der Bahnen der Stadt Monheim beginnt. Hier wurden die Strecken der BSM nach Monheim-Nord, sowie Blee befahren. Außerdem konnte auch wieder der Betriebshof besichtigt werden. Hier war auch eine Museums V100 zu sehen, die dort abgestellt war. Mit leichter Verspätung ging es dann weiter nach Köln-Kalk Nord, wo unser Zug auf das Gleisnetz der HGK (Häfen und Güterverkehr Köln) wechselte. Hier ging die Fahrt in den Deutzer Hafen, vorbei an alten Loks der Baureihe 140, die bei der ansässigen Firma Steil verschrottet werden. Die Rückfahrt wurde dann jedoch ein wenig verzögert, da es am Bahnübergang über die Siegburger Straße Probleme gab. Aber bei Sonderfahrten werden Verspätungen doch leicht hingenommen, da die meisten Fahrgäste ja eh nur des Fahrens Willen da sind. Mit etwa 45 Minuten Verspätung wurde dann die Rückreise angetreten, allerdings mit einem kleinen Umweg. Ab Solingen-Ohling (Solingen Hbf) wurde noch die Müngstener Brücke als Abschluss „mitgenommen“, ehe es wieder nach Wuppertal zurückging. Hier war dann am Wuppertaler Hbf Schluß. Nach einem erneuten Richtungswechsel ging es dann zurück nach Hagen, wo die letzten Fahrgäste dann den Zug verließen.

Zum Schluss noch mal einen herzlichen Dank an alle, die zum Erfolg der Fahrt beigetragen haben. Wir hoffen, dass alle einen schönen, erlebnisreichen Tag hatten und würden uns freuen, Sie auch bei weiteren Fahrten wieder begrüßen zu dürfen!

Unser Personal beim gemütlichen Plausch vor der Weiterfahrt.
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Stand: 08.04.2014